Komoot spuckte für diesen Ort wieder ein paar Wanderungen aus und wir entschieden uns für eine gut 8 km lange mit 350 Höhenmetern hinauf zu einem der Weinberge. Irgendwann folgen wir zwar nicht mehr dem Pfad, aber das war egal. Bei jedem Blick zurück bot sich ein immer wieder leicht anderes und dennoch tolles Panorama.
Nach der Wanderung haben wir die Riesenportion Pasta mit Krabben/Tunfisch gerade so geschafft und beim Warten darauf das nächste Ziel ausgemacht: einen Campingplatz bei Miranda do Douro, knapp 150 km östlich. Das Navi schlug die IC-5 vor, die zwar sehr schön ist, aber keine Parkplätze bot - schlecht für das vorprogrammierte Freßkoma. Da war dann doch noch eine Abfahrt nötig.
Der Campingplatz ist mit 17 € der bisher teuerste, Alles sauber und aufgeräumt, aber die Duschen kalt und das WiFi zumindest an unserem Standort nicht zu gebrauchen. Der Ortskern liegt etwa 1,5 km entfernt. Aber es scheint sich eher um eine Geisterstadt zu handeln. Viele leere und zum Verkauf stehende Häuser. Außer uns und 2 riesigen Bronzestatuen fast keine Menschen auf der Straße. Ein geöffnetes, leeres Restaurant mit 4,5/5 Sternen bemerkt uns auch nach 10 Minuten nicht und wir wechseln zum Nachbarn und werden satt.
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