Am Restaurant-Schiff „Alte Liebe“ kann man super einsetzen und eigentlich auch essen. Letzteres nur Ende Oktober leider nicht mehr.
Es ist zwar etwas Wind und so sind viele Segelboote auf dem Wannsee, aber das Wasser ist dennoch recht ruhig und neben uns sind einige Kajaks im Wasser. Nach einer kleinen Biege in der Scharfen Lanke fahren wir gut 2 km die Havel nördlich. Etwas wehmütig blicke ich auf den Balkon der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses, die ich 2016 leider nicht gekauft habe. 95 qm, komplettes Dachgeschoß, 5 Wohnungen im Haus und vor allem: Wasserzugang! Und dann noch zum Schnäppchenpreis. Wäre da nur nicht die Dienstreise in die Türkei dazwischen gekommen. Schnief.
Nachdem wir unter der erst vor 2 Jahren fertig gestellten neuen Frey-Brücke durch sind, fahren wir nicht gerade aus Richtung Spandau sondern halten uns rechts Richtung Tiefenwerder - und kommen an einer weiteren Wohnung vorbei, die ich mal angeschaut hatte.
Danach wird es sehr ruhig. Es hat ein wenig Spreewald-Charakter. Links und rechts vorwiegend Einfamilienhäuser und Lauben, alle mit Anleger und dann auch noch ein paar Wiesen. Es gehen ein paar Seitenarme ab, die aber schnell enden. Rechts kommt der Bootsladen, bei dem ich - vor meinem ersten eigenen Kajak - häufiger Kunde war.
Und dann kommt auch schon der Stößensee und die gleichnamige Brücke mit recht imposanter Konstruktion, über die ich bestimmt schon mehrere Tausend Mal gefahren bin. Nach etwa 8 km ist die Runde auch schon beendet. Da es keinen Kaffee in der „Alten Liebe“ gibt - denen entgeht heute eine ganze Menge Umsatz - gibt es den eben im Waldhaus an der Havelchaussee. Auch o.k.
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