Das Öffnen der Schranke am Abend zuvor war mit dem Versprechen verbunden, sich morgens ab 9 Uhr an der Rezeption zu melden. 3 Minuten nach 9 Uhr war ich dort und wurde dafür gelobt. Dann dauerte es gut 10 Minuten, bis ich meine Rechnung bekam. Ich ahnte nichts Gutes. Leider war ich auch zu ehrlich und gab das angeschlossene Stromkabel an. Dass es keine 10,50 € werden wurde war mir klar, aber nach der am Eingang aushängenden Liste war ich von etwa 20 € ausgegangen. Es wurden dann knapp 43 €. Unverschämt. Na ja, das Foto poste ich jedenfalls noch in der Park4Night-App.
Wir wandern gegen den Uhrzeigersinn um den See. Dummerweise starten wir außerhalb des Campingplatzes und gehen an der gut befahrenen Straße ohne Fuß-oder Radweg lang. Und es gibt für gut 2 km auch keine Möglichkeit, über die Wiese an den See zu kommen. Mist.
Dann gelingt es uns und der Weg bis zum Ort Aha (echt!) wird deutlich angenehmer. Kurz danach sehen wir einen ersten recht kräftigen Zustrom in den See und ein paar Kilometer weiter - an der leider geschlossenen Vesperstube Unterkrummenhof - lernen wir dann, dass es sich um einen in den 30 Jahren angelegten Stausee handelt, der ein nicht zu unterschätzendes Pumpspeicherwerk darstellt.
Cool: direkt am Unterkrummenhof gibt es eine Selbsthilfe-Fahrrad-Reparatur-Station.
Langsam werden die Beine müde und wir brauchen was zu essen. Aber auch die nächste Einkehrmöglichkeit macht schon auf dem Hinweisschild klar, dass Dienstags Ruhetag ist - wie beim Unterkrummenhof. Heute ist Dienstag.
Immerhin kommt direkt vor der Staumauer ein kleiner Biergarten. Ein Flammkuchen und Chicken Nuggets mit Bier müssen reichen. Wir gehen hinunter zum Grund der Staumauer, recht beeindruckend, was hier seit rund 100 Jahren steht. Gern würden wir auf der anderen Seite hoch - geht aber nicht. Auch nach rund 1,5 km Wanderung im Tal führt kein Weg hinauf. Also zurück.
Der Weg bis nach Schluchsee, wo wie abends zuvor gegessen hatten, zieht sich. Noch Kaffee und Kuchen im Cafe am See und dann gehts zum Duschen am Campingplatz. Die Nacht verbringen wir an einem kostenlosen Parkplatz in Altglashütten in der Nähe vom Feldberg. Und es kommen noch 2 spanische Wohnmobile dazu. Es regnet und wir schlafen schnell ein ...
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