Was machen wir heute?
Wir haben Karten für die Seilbahn auf die Alm. Die teilt sich in 2 Etappen. Wir entscheiden, dass die Männer hoch wandern, während die Damen die Bahn nehmen. Und noch mehr: Während der ältere Herr von ca. 640 m auf nur 1250 m wandert und dann zur ersten Bergstation auf ca. 980 m zurück geht, wandert bzw. klettert der junge dynamische Herr noch auf das Gföllhörndl mit 1629 m. Auf den gut 600 Höhenmetern wurde mir schnell klar, dass ich konditionsmäßig eher ein Klotz am Bein war und nach den Beschreibungen und Bildern im Anschluß der Wanderung war ich mir sicher, dass ich auf dem Gipfel nichts zu suchen hatte. Da fehlt mir einfach die Erfahrung.
Die Damen haben den Weg gefunden und sind sicher mit der Bahn angekommen und ich treffe nur wenig später dort ein. Meine Idee, die Ladies noch zu einer Höchstleistung zu stimulieren, indem wir etwas die Straße herunter laufen und dann einen Hang erklimmen, war nicht so gut. Der steinige Untergrund und die Steigung sind unpassend. Hinzu werden gerade die toll geschmückten Kühe den Berg hinab geführt - und wir stehen voll im Weg. Schon etwas beklemmend, wenn einem da so 2-3 t Steak im Trab entgegenkommen.
Wie wir erfahren, werden die Kühe derart geschmückt ins Tal geführt, weil es in dieser Saison keine Verluste zu beklagen gab.
Wir gehen dann doch zurück und die 90 Höhenmeter auf der Straße entlang, um dann im Wirtshaus an der Bergstation einzukehren. Bald sind wir dann auch vollständig und können zurück nach Lofer.
Das Wetter ist fast perfekt und wir genießen die tollen Blicke - auch auf dem Weg zurück mit der Seilbahn. Nach einer Ruhepause / Dusche in der Wohnung geht es noch mal zurück in den Ort. Die angekündigte Feier ist bereits beendet, aber das Essen im „Neuwirt“ sehr lecker. Schön, dass alles fußläufig erreichbar ist.




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