Auf dem Weg zum riesigen Restaurant, in dem es das reichhaltige Frühstück gibt, sehen wir die ersten auf den Liegestühlen am Pool mit Klammern befestigten Handtücher. Wir sind nicht die einzigen Deutschen.
Der erste Stopp ist am ehemaligen Haus der Meisters in Tahiche, dem Fundación César Manrique. Sehr schön angelegt und interessante Informationen. Der Mann war kein Kostverächter und hatte zu vielen Dingen eine Meinung. Sein Anwesen auf einem Lava-Feld anzulegen und de Höhlen entsprechend zu integrieren, ist schon cool. Hier sind sicher einige heisse Parties abgegangen.


Der nächste Stopp: Monumento al Campesino. Hier hat der Meister ein vielleicht 10-15 m hohes Bauwerk in die Landschaft gestellt (vermutlich eher stellen lassen, denn das hat er sicher nicht selbst aufgebaut), welches aus alten, leeren Kanistern usw. besteht ist. Drum herum haben sich dann einige Verkaufsstände und auch ein größeres Restaurant angesiedelt

Weiter geht es nach Teguise, der alten Hauptstadt Lanzarotes. Hier werden gerade die Weihnachtsmärkte aufgebaut. Wir gehen eine Runde durch den ganz netten Ort und kehren auch kurz in die Kirche ein, bevor es weiter geht Richtung Norden.

Den Mirador de Haria verpassen wir, weil wir ihn mit einem Restaurant mit vollem Parkplatz verwechseln. Der nett im Tal gelegene Ort hat ein schönes Zentrum mit einer ungewöhnlich modernen Kirche. Auf dem Weg dahin gelangt man über eine kleine Allee mit wunderschönen alten Bäumen. Und dann stolpert man über eine aufwendig gestaltete Installation, die wohl verschiedene Szenen der Weihnachtsgeschichte darstellen soll. Was das wohl an Zeit und Aufwand gekostet hat. Wenn die Leute doch stattdessen einfach ein paar Bäume gepflanzt hätten …
Bis zum Mirador del Rio ist es nicht mehr weit. Toller Blick auf die Insel Graciosa. Bei schönerem Wetter wäre das sicher noch toller.
Nächster Stopp sind die Lavahöhlen Jameos del Agua. Auch hier hatte César seine Finger im Spiel. Teilweise eingestürzte Lavahöhlen wurden hübsch ausgebaut - nicht zuletzt mit gastronomischen Einrichtungen. Die kleinen blinden Krebse im ebenfalls kleinem See stört das vermutlich weniger.

Schade: es gibt eine als Auditorium umgebaute Höhle. Leider gibt es gerade keine Konzerte. Sollte ich - wider Erwarten - doch noch mal nach Lanzarote kommen, muss ein solches dabei sein.

Gleich neben diesen Höhlen gibt es noch die Cuevas de los Verdes - aber die haben schon geschlossen. Ebenso der Jardin de Cactus.
Und für eine Fischmahlzeit in der dafür gelobten Stadt Arietta ist es noch zu früh.
Ok, reicht auch für heute. Noch ein FaceTime Anruf mit Deutschland und ein Abendessen an der Marina von Costa Teguise und gut ist es für heute.




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