Check-In, Dusche und - erst mal ausruhen. Einer von uns spielt aber die Vorhut und geht schon mittags zum ersten Konzert. Die anderen 3 folgen erst gegen 15 Uhr. Gerade als ich das nunmehr 3. Gericht beim Thailänder probiere, kommt der angekündigte Regen. Wenig später wird die Veranstaltung abgebrochen - Unwetterwarnung. Also zurück auf 2 Bier ins Hotel.
So schlimm wird’s mit dem Regen nicht und über Facebook bekommen wir mit, dass das Konzert bald weiter geht. Vorsichtshalber parken wir nicht auf dem offiziellen Parkplatz, sondern einen knappen Kilometer vorher - auch eine gute Idee, wie sich später heraus stellen sollte.
Es geht wieder weiter, Orden Ogan - keine Abgesandten von Victor aus Ungarn sondern Mystiker aus Deutschland - und Soilwork. Manche Mädels sind ganz aus dem Häuschen.
Und dann kommt das Highlight: Judas Priest. Durchaus bemerkenswert, den ziemlich gealterten 72 jährigen Rob Halfort zu sehen und dennoch eine saubere Kopfstimme zu hören. Nette Show, schöner Abschluss.
Genau das denken sich viele andere sicher auch - und stehen am Ausgang des Parkplatzes im Stau. Wir nicht.
Unsere beiden Camper genießen sichtlich die Nacht in einem richtigen Bett nach 3 Tagen auf der Luftmatratze im Zelt. Das Frühstück im Hotel ist reichlich und danach setzen wir uns auch in Bewegung Richtung Heimat. Wir umfahren ein paar Staus und kommen mit einem kurzen Stopp am Rasthof Buckautal nach gut 3 h zu Hause an. Gleich noch die Sachen in die Garage / Waschmaschine und das Abwasser ins WC - alles erledigt.
Es lief alles problemloser als befürchtet:
- das WoMo hat immer noch keine Beulen und Kratzer
- und ich kein Tattoo oder Piercing



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