Nur Beiträge anzeigen von:

Montag, 20. Januar 2025

Entspannen auf La Gomera oder: die Natur macht das schon

Dass der Vater meines Neffen und wir zur gleichen Zeit auf den Kanaren sind, kam nur durch Zufall heraus. Dass wir uns dann trafen nicht. Immerhin haben wir es in Deutschland schon locker 2 Jahre eben nicht geschafft.
Auch wenn die Autovermietung auf meine 2 Emails zur Überfahrt nicht antwortete, haben wir es einfach gemacht.
Um 9:30 geht Fred Olsen los ab Los Christianos, 50 min Fahrt bis San Sebastian und mit dem Einparken des Autos auf der Fähre durchaus ein Highlight. Kein großer Wellengang und mein Neffe, der auf dem Weg von La Palma mehrfach die Fische gefüttert hat, bleibt stabil. In San Sebastian werden wir in Empfang genommen und fahren gleich weiter auf den höchsten Gipfel, dem Alto de Garajonay.
Dort oben treffen wir uns, die wir an verschiedenen Orten die Autos geparkt hatten.
Hier war ich schon zwei Mal. 2009 allein und vor genau 12 Jahren mit Mutter und Tante. Der Weg ist entspannt und war 2009 sehr schön. Nach den dramatischen Waldbränden im August 2012 war im Januar 2013 hier alles verbrannt und trostlos. Entsprechend frustrierend war die damalige Wanderung.
Umso schöner, dass davon heute nicht viel mehr zu sehen ist und es fast so aussieht, wie 2009.
Wofür der Blick vom Gipfel aber auch steht - ein tolles Foto vom Teide auf Teneriffa - war 2013 deutlich besser. Heute stehen wir in einer Waschküche und sehen nichts. Deshalb noch mal ein Bild, wie es eigentlich aussieht. 



Wir wandern und fahren zurück nach San Sebastian, lassen meinen Neffen unterwegs raus und ihn abwärts wandern und genehmigen uns nach kurzen Stopp im Hotel Parador etwas Kaffee und Kuchen in der Fußgängerzone, bevor wir die letzte Stunde am Strand verbringen. 


Es gäbe so viel zu erzählen, aber plötzlich kommt die Erinnerung an den gemeinsamen Urlaub in Bulgarien mit 6 weiteren Dorftypen 1986 auf. Ein mitternächtliches Spiegelei-Braten in einer Wohngegend in Plovdiv kann man einfach nicht vergessen.
Die Rückfahrt ist ebenso entspannt, wir gehen zum Abendessen in das Kejata um die Ecke und verabschieden meinen Neffen, der tags drauf abfliegt.
Vielleicht wird ein winterliches Treffen auf den Kanaren ja der Beginn einer schönen Tradition …

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen