Sonntag, 19. Januar 2025

… und hier war ich noch nicht

Beim Schauen auf die „Orte“-Ansicht meiner Fotos-App fiel mir schon vor einer Weile auf: in Santa Cruz de Tenerife war ich noch nie - in den gleichnamigen Orten auf La Palma und Gran Canaria schon.
Ich bin wie erwartet vom Vorabend etwas breit, so passt das ganz gut, denn Santa Cruz ist nur etwa eine Dreiviertelstunde per Autobahn entfernt.
Wir parken am Stadteingang für 3 € ohne Quittung und laufen am Wasser entlang. Die Idee, sich vielleicht mal an einen Strand zu legen scheitert: auf knapp 3 km Länge nur Hafenanlagen, Terminals, Baugelände und Steine.
Immerhin sehen wir ein cooles Gebäude, das vielleicht etwas an die Oper in Sydney erinnern soll. Und ja, es ist ein Auditorium. Leider kommt man nicht rein und Konzerte waren gestern und vorgestern, aber nicht heute. Schade. Aber ein Merker für das nächste Mal.


Dann fallen uns am Strand noch die vielen Steine auf, die wohl von etlichen Künstlern mit den Namen / Gesichtern etlicher Künstler bemalt wurden. Sting, Santana, Fred Astaraire, Ginger Rogers - die Liste ist ewig lang.


Wir gehen ins Zentrum, streifen einen Markt und landen in einer futuristischen Bibliothek, aber so richtig Charme hat diese Stadt nicht. Vielleicht haben wir die falschen Ecken gesehen.
Am Parkplatz dann noch ein kleines Museum, wo wir kurz überlegen unser GfK-Kajak durch dieses solidere auszutauschen, es aber dann doch nicht machen. Und die ausgestellte Frucht erinnert mich total an die Seychellen.



Auf dem Hinweg haben wir die Ausfahrt Candelaria mit einem Hinweis auf eine Basilika gesehen und auch meine Tochter erwähnte die tags zuvor. Da machen wir Halt und dieser Ort hat mehr Flair. Nicht nur wegen der schön anzuschauenden Basilika.


Wir schlendern durch den Ort, sehen die riesigen steinernen Skulpturen von 10 Guanchen-Kämpfern, also den Ureinwohnern und kommen auch an einem Miniatur-Wunderland vorbei, das ein paar Assoziationen zu dem in Hamburg weckt und fahren nach einem Espresso und Kuchen - eigentlich sollte es Eiskaffee werden, aber ich bekam Espresso und Eiswürfel separat - zurück ins Hotel.


Am Abend ist der Rest der Truppe wieder zusammen beim Abendessen. Das ausgesuchte Restaurant „Vasca“ ist leider ausgebucht - der Italiener „Sapori“ um die Ecke aber auch nett.
Tja, und dann muss noch jemand Tickets für morgen für Fred Olsen buchen. Wer das wohl macht …


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