Heute wollen wir nach Antwerpen und dieses Mal möchte ich den Autobahnanteil der Route reduzieren. Beim Blick auf die Karte fällte auf dem ersten Drittel ein Bereich auf, der extrem viele Grenzlinien aufzeigt: Baarle-Nassau / Baarle-Hertog.

Und wirklich: beim Googeln finden man schnell passende Infos wie diesen Artikel aus dem Deutschlandfunk, der erklärt, warum es dort 22 belgische Exklaven (nicht Enklaven) gibt. Das klingt nach einem interessanten Zwischenziel, dass wir auch schnell auf der Landstraße erreichen, auch wenn wir oft von Radlergruppen ausgebremst wurden. Parkplatz ist schnell gefunden - selbst übernachten wäre da kein Problem gewesen.


Jetzt sehen wir es also mit eigenen Augen: die weiß gekennzeichneten Grenzen gehen kreuz und quer durch Häuser, Parkplätze und teilen selbst die Straße durch entsprechende Steine. Das wäre ein Fall für extra Drei's "Der reale Irrsinn". Aber es gibt wohl gute Gründe und vermutlich lockt das auch Touristen an - bei uns hat es geklappt, auch wenn wir hier nur ein leckeres Eis essen, bevor es weiter Richtung Antwerpen geht. Na gut, kleines Mittag gibt es im WoMo.

Aber auch sonst hat der Ort durchaus seinen Reiz. Es wird viel und ansehnlich gebaut und es ist sehr, sehr sauber. Vielleicht liegt das an der großen Mistgabel...


Aber auch sonst hat der Ort durchaus seinen Reiz. Es wird viel und ansehnlich gebaut und es ist sehr, sehr sauber. Vielleicht liegt das an der großen Mistgabel...

Bis nach Antwerpen ist es nicht weit und wir suchen uns erst mal einen Stellplatz auf der Südseite der Schelde. Alles ohne Service, aber genug Platz vorhanden.
Wir wollen noch mal in die City. Mein Monatssteak ruft. Natürlich packen wir die Räder aus. Statt einer Brücke gibt es da eine - kostenlose - Fähre und einen Fussgänger/Radler Sint-Anna-Tunnel. Über einen Lift oder Rolltreppe kommt man 31m tief unter die Erde und dann kommt ein ansehnlich langer Tunnel, der heute eigentlich ziemlich voll war, tags drauf aber nicht. Cool.

Wir wollen noch mal in die City. Mein Monatssteak ruft. Natürlich packen wir die Räder aus. Statt einer Brücke gibt es da eine - kostenlose - Fähre und einen Fussgänger/Radler Sint-Anna-Tunnel. Über einen Lift oder Rolltreppe kommt man 31m tief unter die Erde und dann kommt ein ansehnlich langer Tunnel, der heute eigentlich ziemlich voll war, tags drauf aber nicht. Cool.

Wir landen am Grote Markt, wohl DEM Treffpunkt. Eigentlich habe ich gefühlt nette Erinnerungen an meine 4 Monate in Antwerpen. Abrufen kann ich sie nur bedingt. Dennoch erinnere ich mich, damals wie heute machte jemand Musik auf dem Markt und rief beim Jauchzen einer Dame "Is she coming?" in die Menge. An manches erinnert man sich halt ... Das Steak ist jedenfalls gut - für 28 € sollte es das aber auch. Und das süß-saure Kriek Bier hatte ich auch noch so in Erinnerung.

Ebenso wie die kleine Burg "Het Steen". Wir nehmen zurück die Fähre und da wir nur 50 m vom Wasser entfernt sind, schauen wir uns den Sonnenuntergang über dem Hafen an.

Ebenso wie die kleine Burg "Het Steen". Wir nehmen zurück die Fähre und da wir nur 50 m vom Wasser entfernt sind, schauen wir uns den Sonnenuntergang über dem Hafen an.

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