Wir entscheiden uns, noch eine Nacht in Tilburg zu bleiben. Es ist morgens noch verdammt trübe und kalt, aber es soll sich aufhellen. Ich lasse ChatGPT mal einen Vorschlag für eine Radtour erarbeiten und wir kombinieren das mit potentiellen anderen Parkplätzen für die Nacht, die etwas näher an der City liegen. Wir sind optimistisch und fahren los.
Erster Stopp ist die Uni, an der der Sohn studiert, der nächste der Park, in den sie uns gestern nicht stehen lassen wollten. So voll ist das gar nicht, wie man vom Turm aus sehen kann - ob die 2 € für den Aufstieg nötig waren, weiss ich nicht, denn das Tor ließ uns auch so durch.

Wir radeln weiter Richtung Osten durch die Stadt. Die Radwege sind hier wirklich anders ausgebaut als in Deutschland und Radler werden offensichtlich auch von Autofahrern als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer respektiert. Auch halten sich die Radler eher an die Regeln. Ich habe jedenfalls keinen Berliner ausmachen können, der jede Ampel bei Rot nimmt.
Wir sind schnell im Zentrum an der St. Dionysus Kirche - in die man hier wie wohl in die meisten anderen Kirchen nicht so einfach rein kommt - und am königlichen Schloss William II - viele Promis würden darüber vermutlich lächeln.
Die potentiellen Plätze zum Übernachten sind aber weiter östlich im Grünen. Der eine aber gerade eine Baustelle, der andere soweit in Nirgendwo - wir bleiben noch eine Nacht am Ibis.
Mittag ist am sehr netten Piushaven, der vom Wilhelminekanal abzweigt, den wir vorher überradeln.
Nach dem eher übersichtlichen Mittag im Pulcinos radeln wir zum Wohnmobil, um uns zu erholen. Aber abends geht es noch in die Tapasbar La Cubanita, was tags zuvor nicht klappte. wir machen uns etwas Sorgen, unsere Räder so unbeaufsichtigt zu lassen, es geht aber alles gut. Die Tapas sind "adaptiert". Keine von unseren auf der Favoritenliste stehenden Teile gibt es. Trotzdem lecker und so radeln wir satt noch am Konzertsaal vorbei zurück zum WoMo.
Schön, dass das Wetter mitgespielt hat ...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen