Donnerstag, 29. Mai 2025

Terminkonflikt zu Himmelfahrt

Himmelfahrt ist ein heiliger Termin für uns. Also nicht wegen der religiösen Bedeutung, sondern weil eine Radtour seit vielen Jahren eine feste Tradition ist. Immer mit leicht wechselnden Teilnehmern, aber immer irgendwo um Berlin herum.
Dieses Jahr scheren aber 2 davon aus und wollen zum M.P.O.A. - Metal Power Open Air - in Wittstock, denn einer kennt den Veranstalter. Sie lassen nichts unversucht, mich und mein WohnMobil davon zu überzeugen, dabei zu sein. Da nur ich mit dem Teil fahren darf, überlegen wir uns einige logistische Herausforderungen und landen dann am Ende bei der Idee, dass die Radel-Willigen eine Rundtour von Wittstock aus unternehmen. Dabei fallen dann zwar zwei Falkenseer aus, aber grundsätzlich sollte die Tour passen - nur die beiden Räder passen nicht in mein WoMo, wie ich wenige Tage vorher heraus finde.
Also wird spontan ein weiteres gebucht und wir landen mittags mit etwas Verspätung auf dem M.P.O.A Parkplatz. Die Veranstaltung findet an der Speedwaybahn in Wittstock statt, gute 4 km von der Stadt entfernt.
Die beiden anderen ehemalige Kollegen warten bei unserer Ankunft dort schon und zu viert geht es auf meine von Komoot zusammengestellte 75 km Route um das ehemalige Bombodrom.
Erster Halt ist in Netzeband, wo es immerhin eine Kleinigkeit zu essen und trinken gibt. Hier habe ich mal Faust Teil 2 als Open Air Theater gesehen.
Zwei von uns haben ein E-Bike, die anderen beiden nicht. Dafür liegen wir dann mit unserem 22 km/h Schnitt gar nicht so schlecht - zumindest bis die Tour dann durch sandige Waldwege geht.


Wir machen noch einen Halt in der Fischerhütte im idyllisch gelegenen Flecken Zechlin, direkt am Wasser. Das  Essen ist sehr lecker - braucht aber ewig.
Gut gesättigt nehmen wir das letzte Drittel in Angriff. Die Straße ist kilometerweit rechts und links von Warnschildern "Lebensgefahr, Munition" gesäumt. Das überzeugt definitiv, auf der Straße zu bleiben. 



Zwischen 19 und 20 Uhr zurück am Wohnmobil, können zwei der Radler sich noch von der mehr oder weniger überzeugenden Musik einlullen lassen. Immerhin ist die serbische Band mit den beiden Mädels nicht ganz so heavy und auch was fürs Auge.
"Defender" ist da schon deutlich härter, aber da habe ich mich schon mit ausreichend Bier geimpft und bin halbwegs unempfindlich. 





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