Das Steakhouse, auf das wir uns fokussiert hatten, gibt es zwar nicht mehr, aber das "Markt 11" war eine sehr gute und leckere Alternative.
Die Altstadt von Wittstock, umgeben von einer teils gut erhaltenen Stadtmauer, ist recht nett und sehr sauber.
Wir wandern zurück und schauen bei zwei spielenden Bands vorbei. Nein, Trash-Metal ist wirklich nicht mein Ding. Reines Gebrülle und Geschrammel. Ich hätte nie gedacht, dass Frauen zu einer derartigen Brüll-Leistung im Stande wären. Insofern zumindest Respekt.
Wir genießen den Sonnenuntergang bei ein paar Bier und zurück am Wohnmobil entsorgen wir noch ein Mitbringsel aus Amsterdam.
Ob das wirklich der Auslöser war oder die Bier oder die für ihn 100 km Radtour tags zuvor oder einfach alles zusammen: einer unserer Radler wird erst immer ruhiger und dann ohnmächtig und hinterlässt dabei eine Menge unangenehmer Spuren. Nachdem die Sanitäter da waren, geht es wieder besser, aber wenig später passiert das noch einmal. Jetzt ist es ein Fall für den Notarzt und die Klinik in Wittstock. Ich versuche, die Spuren zu beseitigen, brauche dafür eine gute Stunde und dann wir gehen noch mal zur Bühne, denn da läuft heute das Highlight des ganzen Festivals: Phil Campbell and the Bastard Sons.
Für die Unerfahrenen, das war mal der Bassist von Motörhead - von denen sollte man schon mal gehört haben - und der spielt jetzt mit seinen Jungs.
Das war dann genug Aufregung für heute.
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