Donnerstag, 12. Juni 2025

... aber mit Abstrichen

Die Nacht war ruhig. Leider stand der Erdbeermond zu tief, als dass wir ihn über den den Parkplatz umgebenden Bäumen hätten ausmachen können.
Nach dem Frühstück nehmen wir das aufgeblasene Kajak und wandern zum kleinen Hafen und setzen entspannt ein. Während das Boot für ein paar Minuten am kleinen Strand liegt kommt ein älterer Herr und meint, dies sei ein Badestrand. Am Freitag früh um 10:30 und niemand außer uns vor Ort. Wie bitte?
Ok, am Steg nebenan kämpft ein älteres Pärchen schon eine Weile mit einem größeren aufblasbaren Kanu.  
Wie auch immer, wir pumpen noch mal auf, ziehen an den Beiden vorbei und es geht Richtung Himmelpfort. Die Strecke ist wirklich eine der schönsten auf der Havel - und wir kennen fast die ganze Strecke. Ab und an kommen Boote entgegen und außer einem Zeltplatz kurz vor dem Stolpsee ist kaum etwas von der Zivilisation zu sehen.
Der Wind bläst uns entgegen, auf dem See kommen die Wellen noch dazu - da fühlt sich das Schlauchboot schon etwas wie eine Schrankwand an. Dafür erreichen wir die Fischgaststätte zielsicher und stärken uns entsprechend.






Die Rücktour ist mit Rückenwind deutlich entspannter und das Verstauen des Kajaks im Rucksack geht auch schon besser als beim letzten Mal.
Keine 24 h vergangen, eine Nacht in unbekannter Umgebung und 2 Kajaktouren - so einfach geht Kurzurlaub ...


Auch die Rücktour läuft entspannt, die Entsorgung inzwischen Routine. 
Ich freue mich auf ein weiteres Highlight am kommenden Tag: Carlos Santana in der UBER Arena in Berlin. Ein cooles Konzert, dass einige Erinnerungen weckt. Mit 78 macht er - die ganze Zeit Kaugummi kauend - jedenfalls noch eine gute Figur auf der Bühne.
Noch viel besser drauf ist aber sein 66 Jahre alte Frau an den Drums. Respekt, die lässt es echt krachen.
Und "Supernatural" von 1999 läuft jetzt jedenfalls schon zum 3. Mal an diesem Wochenende im Auto...

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