Die obere Havel bei Himmelpfort stand schon länger auf der Liste und heute Nachmittag sollte es schön werden - da sind wir dann einfach gegen 16 Uhr nach Bredereiche aufgebrochen. Hier gibt es eine Schleuse und zwei Gaststätten - und soweit wir sahen - kaum Menschen.
Park4Night spuckt einen Platz nahe der Schleuse aus und gegen 17 Uhr pumpe ich das Teil auf. Mehrmals beim Abziehen der Pumpe geht die Luft wieder raus - obwohl ich die Ventilstellung eigentlich beachte.
Ich bin fertig, bevor es los geht. Es sind 3 Kammern, die mit 0,1 und 0,3 Bar aufgepumpt werden müssen. Ok, das mit den Ventilen müssen wir lernen und für das Aufpumpen finde ich sicher ein Gadget.

Dann paddeln wir los und es geht erst einmal ganz gut. Nach 1,5 km merke ich: Wasser im Boot! Wir halten an und finden heraus: 3 der Lenz-Ventile sind nicht ganz geschlossen. Die sind wohl für Rafting gedacht - brauchen wir hier nicht. Um 19 Uhr wollen wir umkehren und um 18:58 sind wir an der Schleuse Regow - gutes Timing. Dann spüre ich meinen Rücken und die Sitze machen keinen guten Eindruck. Das liegt aber nur daran, dass die 2 Gurte nicht hinten, sondern vorn eingehakt werden müssen. Wir lernen erneut und es wird deutlich angenehmer. Wir schaffen so 5 km/h - und trauen uns auch etwas mehr zu.
Damit hat das Ding seinen Test bestanden. Kurz vor dem Aussetzen laufen wir noch auf die Pose eines Anglers auf - normalerweise kein Problem, aber dieses Teil hat 2 Finnen, in die sich die Sehne gut verhakt. Gemeinsam schaffen wir das aber.
Eine Wanderung nach dem Abendessen zeigt: nach 21 Uhr ist hier alles dicht. Na gut, im Kühlschrank sind noch genug Bier vom vorigen Trip...


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