Während des Frühstücks überlegen wir was wir nun machen. Das Wetter ist wieder sehr wechselhaft angesagt. Regen und Wind. Eigentlich sollten wir weiter fahren, aber wann kommt man hier wieder hin oder besser überhaupt? Ich würde Sylt schon gern "abhaken" können - und dafür auch noch mal in den Norden fahren. Wir parken wieder in Klanxbüll, lassen die Räder im Auto und gehen zu Fuß zum Zug. Schon am Bahnhof sind wir trotz Schirm klatschnaß - die Räder wenigstens nicht. Wir sehen wieder viele Typen in ihren Autos, die auf den Wagen transportiert werden.
Dann nehmen wir den Bus nach List. Der braucht 40 Minuten und dann wandern wir so zwei Kilometer auf dem Deich entlang bevor wir bei GOSCH zum Mittag einkehren.
Ganz interessante und kaum zurück liegende Tellerwäscher-zum-Millionär Geschichte übrigens. Die Thainudeln mit Krebsen und Krabben haben zwar nicht viel mit Thailand zu tun, sind aber lecker, ebenso wie das Rotbarschfilet. Neben dem Restaurant gibt es noch eine große Menge überdachter Stände mit Essen und allem möglichen Kram. In Westerland nutze ich kurz die Viertelstunde bis der Zug abfährt, mir die Kirche von innen anzuschauen.
Zurück in Klanxbüll suchen wir einen Platz für die Nacht und peilen den Yachthafen in Flensburg an. Der liegt sehr nett und wir nutzen die geschätzte Stunde ohne Regen, um mit dem Rad durch den Ort zu fahren. Der ist überraschend hügelig - ich drücke da schon mal den Power-Button. Wir sind nicht hungrig genug für ein Abendessen hier, aber wir finden auf die Schnelle auch nicht wirklich etwas, was uns überzeugt. Die Lage am Fjord ist sehr reizvoll und ich frage Kommot schon mal nach einer Tour für morgen, während es schon wieder regnet ...






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