Sonntag, 5. Oktober 2025

Schlechter Start, aber trotzdem nach Delphi

Der sehr gute doppelte Espresso, den es gestern zum Abendessen gab, war vermutlich Schuld: ich schlafe die ganze Nacht nicht. Egal welche Atemtechniken und Übungen ich versuche oder etwas esse/trinke und wie ich die Kissen anordne: ich bleibe wach und stehe mehrfach auf. Das kann ja was werden. Weil es am Morgen mit dem Bus nach Delphi gehen soll, habe ich mir 3 Wecker auf Handy, Uhr und iPad gestellt. Ich brauche keinen davon.



Nach dem verkürzten Frühstück geht es zum Omonia Platz - dort soll der Bus die Leute aufgabeln. Und es warten schon einige. Irgendwas war mit meinem bei Tiqets gebuchtem Ticket nicht ok, aber die junge Reiseleiterin - es war ihr erstes Mal allein, wie sie am Ende preis gibt - löst das Problem. Wir fahren mit kurzem Stopp rund 2 Stunden bis nach Delphi. Für ein paar Minuten gelingt es mir auch, die Augen zu schließen und zu dösen. 
Die Tour durch die archäologische Stätte dauert ungefähr 2 Stunden. Am Eingang geht es los mit dem Schatzhaus der Athener. Nach dem Erreichen des alten Marktplatzes und des Tempel des Apollo schlängelt sich der „Heilige Weg“ so einige Höhenmeter hinauf. 
Und hier, im Tempel des Apollo war auch das berühmte Orakle zu Hause. Lohnt sich zu googeln. 


Man kommt vorbei am beeindruckenden Theater von Delphi und landet dann irgendwann am Stadion, wo die Sportler nur für Ruhm und Lorbeerblätter antraten. 



Nach knapp 2h ist man damit durch und ich gehe mangels Sonnencreme knapp an einem Sonnenbrand vorbei. 
Dann dürfen wir noch ins Museum nebenan und das beeindruckt auch. Nach einem kurzen Essen, bei der ich eine nette Cheffin einer Non-Profit Organisation kennenlerne, geht es mit dem Bus heim - ich mache wieder kein Auge zu. 


Am Abend treffe ich meine beiden Segler, die sich heute die Akropolis und viele andere Highlights gegeben haben und eigentlich nur noch ein Bier am Hotel wollen. 
Ich überzeuge sie, noch mit mir in den angesagten Bezirk Psyrri zu laufen, den ich vom letzten Mal kenne. Wir essen, trinken leckeres Bier Uhr und  laufen durch die zwischen cool und kitschig anzuschauenden Straßen, die sich zum letzten Jahr nicht verändert haben.  Beide sind nicht böse, dass wir aufgebrochen sind. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen