Der Blick vom Strefi Hügel - den ich vorgestern vom Lycabettus ausmachte - ist nicht so toll und es beginnt zu regnen. Na gut, dann weiter zum nächsten, dem Philopappos Hügel.
Jetzt habe ich die Akropolis dann aber auch aus ziemlich jeder Perspektive gesehen. Nebenbei komme ich da auch noch am Gefängnis des Sokrates vorbei - nicht gerade einladend.
Dabei teile ich durchaus das eine oder andere seiner Resümees - beim Lesen seiner Texte musste ich aber schnell abbrechen - zu viel Gelaber.

Jetzt habe ich die Akropolis dann aber auch aus ziemlich jeder Perspektive gesehen. Nebenbei komme ich da auch noch am Gefängnis des Sokrates vorbei - nicht gerade einladend.
Dabei teile ich durchaus das eine oder andere seiner Resümees - beim Lesen seiner Texte musste ich aber schnell abbrechen - zu viel Gelaber.

Auf der Südseite der Akropolis kommt man unweigerlich am Theater des Odeon vorbei - letztes Jahr von oben gesehen - und da steht ein Plakat für ein Event. Heute!
Keine Ahnung, was das ist, aber sollte man das nicht ausprobieren?
Ich checke online: Karten gibt es noch. Meine Jungs verneinen aber, sind mit dem Stadion fertig und wir wollen uns am Akropolis Museum treffen.
Dort steht eine minütlich länger werdende Schlange - der Regen wird stärker und alle haben die gleiche Idee. Online zum Fast-Track passt.

Keine Ahnung, was das ist, aber sollte man das nicht ausprobieren?
Ich checke online: Karten gibt es noch. Meine Jungs verneinen aber, sind mit dem Stadion fertig und wir wollen uns am Akropolis Museum treffen.
Dort steht eine minütlich länger werdende Schlange - der Regen wird stärker und alle haben die gleiche Idee. Online zum Fast-Track passt.

Das Museum ist quasi der Ablageort für all das, war bei den Ausgrabungen gefunden und kategorisiert wurde. Schon beeindruckend. Der Audioguide lässt sich von der Webseite starten und funktioniert ganz gut. Interessant auch, wie die Profis nicht vorhandene Infos extrapoliert haben, zu sehen u.a. auf den gegenübergestellten Bildern unten.


Auch cool: das Museum wurde auf den Ruinen eines Hauses aus dem 4. Jahrhundert gebaut, was wiederum auf den Ruinen eines Hauses aus dem … usw.
Wer weiß, was mal auf den Ruinen des Museums selbst gebaut werden wird.
Jedenfalls sehr effiziente Platzausnutzung.

Wer weiß, was mal auf den Ruinen des Museums selbst gebaut werden wird.
Jedenfalls sehr effiziente Platzausnutzung.

Wir gehen in einem empfohlenen Restaurant etwas außerhalb des Touristentrubels essen und werden mit leckeren Speisen belohnt - ich endlich auch mit Tintenfisch. Mit der Metro schnell ins Hotel, kurz duschen und Klamotten wechseln und es geht wieder los.


Leider beginnt es kräftig zu regnen und man hört auch Donner. Obwohl auf dem RegenRadar nichts zu sehen ist. Fiel mir schon mehrfach auf. Ob das Konzert stattfinden wird? Ich fahre hin und es stehen hunderte Menschen vor dem Theater. Es soll um 21 Uhr losgehen und um 20:30 kommt eine Durchsage, dass sich der Beginn wegen des Wetters verschiebt.
Dann passiert eine gute Stunde lang: nichts. Die Leute werden nervös, ein Eingeborener flucht deutlich hörbar, aber dann geht es los.
Den Weg zu meinem Platz - wirklich genau in der Mitte - möchte ich weder auf- noch abwärts alkoholisiert absolvieren müssen.
Die Künstler kommen auf die Bühne. 11 (meist Streich-) Instrumente, 3 SängerInnen, 2 Vorleser. Die Musik erinnert an eine Mischung aus keltischer Musik, böhmischer Volksmusik und arabischen Klängen. Und dazwischen immer wieder: vorgetragener Text. Keine Ahnung, was der bedeutet, aber es sind Reime im immer gleichen Versmaß und Betonung. Hm. Gut, dass ich die anderen beiden nicht überzeugt habe.
Nach einer guten Stunde hauen die 6 mich umgebenden Chinesen ab, eine halbe Stunde auch die vor und hinter mir sitzenden Deutschen. So gegen Mitternacht folgen dann auch die vorher noch kräftig mitschunkelnden Griechen neben mir. Ich schaue aufs Handy: die Züge sollen noch bis 0:50 fahren.
Dann passiert eine gute Stunde lang: nichts. Die Leute werden nervös, ein Eingeborener flucht deutlich hörbar, aber dann geht es los.
Den Weg zu meinem Platz - wirklich genau in der Mitte - möchte ich weder auf- noch abwärts alkoholisiert absolvieren müssen.
Die Künstler kommen auf die Bühne. 11 (meist Streich-) Instrumente, 3 SängerInnen, 2 Vorleser. Die Musik erinnert an eine Mischung aus keltischer Musik, böhmischer Volksmusik und arabischen Klängen. Und dazwischen immer wieder: vorgetragener Text. Keine Ahnung, was der bedeutet, aber es sind Reime im immer gleichen Versmaß und Betonung. Hm. Gut, dass ich die anderen beiden nicht überzeugt habe.
Nach einer guten Stunde hauen die 6 mich umgebenden Chinesen ab, eine halbe Stunde auch die vor und hinter mir sitzenden Deutschen. So gegen Mitternacht folgen dann auch die vorher noch kräftig mitschunkelnden Griechen neben mir. Ich schaue aufs Handy: die Züge sollen noch bis 0:50 fahren.
Gespannt schaue ich auf das immer weiter durchscheinende Notenheft des Maestros: jetzt muss bald Schluss sein. Ist es dann auch. Geschafft.
Aber die Atmosphäre in diesem Theater ist schon cool. Vor ein paar Tagen spielte hier Juya Wang, die ich schon mal in Berlin sah. Das wär’s gewesen…
Auf dem Weg zur Metro mache ich noch schnell ein Foto vom Akropolis Museum bei Nacht und angekommen an der Metro geht gerade das Tor zu und das Licht aus. Toll.
Nachts um halb eins noch 2 km zu Fuß durch Athen!
Ich nehme den kürzesten Weg, komme doch glatt an dem Hotel vorbei, in dem ich letztes Jahr übernachtet habe und bin gegen 1 Uhr auf dem Zimmer.

Aber die Atmosphäre in diesem Theater ist schon cool. Vor ein paar Tagen spielte hier Juya Wang, die ich schon mal in Berlin sah. Das wär’s gewesen…
Auf dem Weg zur Metro mache ich noch schnell ein Foto vom Akropolis Museum bei Nacht und angekommen an der Metro geht gerade das Tor zu und das Licht aus. Toll.
Nachts um halb eins noch 2 km zu Fuß durch Athen!
Ich nehme den kürzesten Weg, komme doch glatt an dem Hotel vorbei, in dem ich letztes Jahr übernachtet habe und bin gegen 1 Uhr auf dem Zimmer.

Und ich wälze mich erneut die ganze Nacht schlaflos hin und her. Gleich um 8 zum Frühstück, packen und ich versuche, noch etwas Schlaf nachzuholen.
Ausgecheckt essen wir eine Kleinigkeit in einem Restaurant am quirligen Omonia Platz und zwängen uns getrennt in die volle Metro zum Flughafen.
Ausgecheckt essen wir eine Kleinigkeit in einem Restaurant am quirligen Omonia Platz und zwängen uns getrennt in die volle Metro zum Flughafen.
Beim Googeln finde ich noch noch die fehlenden Infos zu dem gestern gezeigten Werk Erortokritos. Ein Werk aus dem 17. Jahrhundert vom bekanntesten Dichter Kretas, ein wenig wie Romeo und Julia in Versform, das immer wieder Künstler zu einer Umsetzung inspiriert.
Der aus Berlin ankommende Flieger ist dort eine Stunde zu spät los, kommt entsprechend verspätet an - fliegt aber pünktlich los.
Nach 2 ¾ h sind wir überpünktlich am BER und dann braucht unser Gepäck noch 1 ½ h. Der Zug ist weg, wir warten 45 min.
Der aus Berlin ankommende Flieger ist dort eine Stunde zu spät los, kommt entsprechend verspätet an - fliegt aber pünktlich los.
Nach 2 ¾ h sind wir überpünktlich am BER und dann braucht unser Gepäck noch 1 ½ h. Der Zug ist weg, wir warten 45 min.
Kein Zweifel, wir sind wieder in Deutschland.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen