Samstag, 11. Juli 2026

Eigentlich ...

... wollen wir auf unserer weiteren Tour nach Süden noch eine Runde paddeln gehen. Gemini schlägt da den Fluss Skjern vor. Wir fahren zur gleichnamigen Stadt und über die Brücke über den Fluss. Die Strömung von mindesten 4-5 km/h und der Westwind und eine fehlende Einsatzstelle lassen uns dass dann aber schnell vergessen. 
Stattdessen machen wir wieder das, was die Dänen offensichtlich ganz cool finden: wir fahren an den Strand. Mit dem Auto und bleiben dort stehen. Irgendwie weiß ich noch nicht, wie ich das finde, aber etwas cool ist es schon. Es sind wieder viele Leute und Autos dort und einige probieren sich an den Gleitschirmen.
Danach suchen wir einen einen Campingplatz nördlich von Esbjerg heraus und checken dort ein.




Wieder ein sehr ordentlicher Campingplatz und die Nachbarn schauen etwas verdutzt, als wir - kaum angekommen - die Räder auspacken, nach 15 min wieder verschwunden sind und dann erst 4 h später wieder kommen.
Wir wollen natürlich in die Stadt und es führt auch ein entsprechender Radweg in ebenselbe. Auf dem Weg gibt es wieder mal Skulpuren, aber diese - "Mensch am Meer" mit 4 locker 7 m hohen Skulpturen spielt schon in einer besonderen Liga und ist auch gut besucht.


Wir radeln weiter in die Fußgängerzone der City und sind einigermaßen verwirrt. Die Straße ist ziemlich leer - ebenso wie die Restaurants, die ich mir per App habe zeigen lassen. Dann kommen wir auf den Marktplatz mit zwei weiteren Restaurants - und die sind absolut voll. Wir entscheiden uns für die "Dronning Louise", das die besseren Bewertungen hat und nehmen draußen Platz. 10 min lang passiert wieder nichts, wir holen uns die Speisekarte und es passiert immer noch - nichts. Alle Kellner schauen und laufen an uns vorbei. Wir haben gelernt, ändern die Strategie und gehen rein - es wird eh etwas frisch. Drinnen ist recht leer und vor allem: sämtliche KellnernInen laufen ständig an uns vorbei. Ruckzuck haben wir bestellt und auch das Essen kommt. Wir erkennen zu spät, dass eines falsch ist und ich habe schon angefangen und mache einfach weiter. Dann kommt noch das richtige und am Ende geht der Fehler des Hauses auf Kosten des Hauses. Auch gut. Wieder satt und drinnen ist das Restaurant durchaus cool.


Wir brechen auf und so langsam belebt es sich auf der Straße. Vor dem Irish Pub gibt es Live Musik und der Nachtclub öffnet bestimmt auch bald. Aber wir radeln ziemlich satt heim und die 4 neuen Freunde passen immer noch auf.



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