Donnerstag, 24. November 2016

Ungemütlich

Gut, dass ich am Tag der Anreise gleich noch etwas herum gefahren bin, denn das Wetter am Donnerstag war schon ziemlich ungemütlich.
Der Wetterbericht für heute sah nicht gut aus. Regen, Wind - nicht so prickelnd. Der Reiseführer empfahl dafür eine Besichtigung der Lava-Röhren, die die Stadt offensichtlich durchziehen. Ein kurzes Video und ca. 30 Minuten in kleiner Gruppe durch die beiden Höhlen-Segmente. Ganz nett, aber ich habe schon einige beeindruckendere Lava-Höhlen gesehen.



Immerhin verlaufen diese teilweise unter der Stadt und haben - wie ich auf Nachfrage erfuhr - schon dafür gesorgt, dass Teile eine Schule nicht mehr genutzt werden, weil diese einstürzten - kein Wunder, wenn die Dicke zwischen Röhre und Boden weniger als 4 Meter beträgt.
Unweit von Mosteiros, wo ich gestern Mittag hatte, gibt es die Termas da Ferraria. Klingt gut. Sind Termalbäder mit großem Pool draußen und Sauna drinnen.



Dann habe ich noch gelesen, dass es natürliche Pools gibt, in die zwar ständig frisches Meerwasser fließt, die aber durch die unterirdische Hitze trotzdem auf 28 Grad kommen, so dass man darin planschen kann.
Als ich da ankam, war außer einem Pärchen, dass gerade fort ging, niemand da, schon gar keine Aufsicht. Na ja, es war stürmisch, tröpfelte und insgesamt ziemlich ungemütlich. Nach Planschen war mir nicht.
Aber zumindest bin ich die Treppe hinab gestiegen und wirklich: es war angenehm warm....
Am Leuchtturm von Ginetes war es auch nicht gemütlicher und in Sete Citades, dem Ort, den ich gestern "von oben" gesehen hatte, hingen die Wolken tief.



Als Entschädigung gab es dann im Restaurant meines Hotels ein ziemlich großes Steak - das wurde im Internet an mehreren Stellen empfohlen und war auch gut.

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