Ich vertrödle den Tag in der Stadt, nehme einen Cappuccino an der Marina und merke, wie sich um mich herum immer mehr Leute scharen und die Stühle von meinem Tisch verschwinden. Public Viewing. Offensichtlich spielt Portugal und hat zumindest ein Tor geschossen. Mein Ruhepuls bleibt unverändert bei 54.
Ich komme ein letztes Mal an der Stadtmauer und Kirche des Heiligen Sebastian vorbei und bedanke mich an der Statue des vermeintlichen Entdeckers der Azoren, Herrn Gonçalo Velho Cabral. Hat er gut gemacht.
In der Casa da Rosa - hier war ich vor 2 Jahren zu einem Konzert - gibt es ein Steak. Das ist zwar deutlich besser als das, was ich letzte Woche zurück gegeben habe, aber ich hätte doch bei Seafood bleiben sollen.
Als Absacker sollte es im Bella Italia noch ein Glas Rotwein geben. Dank Sprachprobleme wird es dann aber ein halber Liter Weißwein. Ich stelle sicherheitshalber 3 Wecker, denn eigentlich muss ich kurz nach 5 Uhr am Flughafen sein. Ich wache aber ohnehin kurz vor 4 Uhr auf und mangels warmen Wassers werde ich dann unter der Dusche auch schnell wach und bin pünktlich beim Check-in. Also dann ...
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