Samstag, 24. November 2018

The same procedure as every year ...

Auch wenn dies ein extrem langer Sommer in Deutschland war und auch der Herbst keinen Grund zum Meckern bot: die letzten Wochen wurden dann doch ungemütlich - schon sind die Flüge auf die Kanaren gebucht. Und nachdem wir in den vergangenen Jahren den Teide immer wieder aus einer anderen Perspektive sahen - von La Gomera, La Palma und Gran Canaria - fand ich: es wird Zeit, ihn auch einmal direkt zu besuchen, für mich zum 2. Mal.
Direktfug von Tegel mit Laudamotion klang gut und Los Gigantes war - so weit ich mich erinnerte - landschaftlich schön und hatte weder die Hektik des Südens noch die Verschlafenheit des nördlichen Garachicos. Laudamotion brachte ich mit der damaligen Tochter von Air Berlin in Verbindung, Dass dieses Teil jetzt aber zu Ryanair gehört wusste ich nicht. Das Erwachen kam, als ich den Onlne Checkin startete und von der „roten“ Fluggesellschft auf auf die blau gelbe Webseite umgeleitet wurde.
Unterwegs mit 3 Damen und einem doppelten Beckenbruch wollte ich bei den Sitzplätzen auf Nummer sicher gehen. 4 € extra für eine Sitzplatzbuchung. Und wenn man dann wirklich einen Sitzplatz auswählte waren es 7 €. Auf entsprechende Nachfrage im Chat kam dann: da steht überall von/ab 4 €. Gut. 28 € extra vorab. Das geht ja gut los. Und auch sonst war es dann ein echter Billigflug, auch wenn man das mit der gemeinsamem Buchung des Hotels nicht wirklich auseinander dividieren konnte.
Die Sitze lassen sich nicht verstellen (nein, der Hinweis mit der senkrechten Position bei Start und Landung kam auch nicht) und ich fand im Vordersitz nicht mal ein Fach, in das ich mein iPad verstauen konnte. Immerhin, die extra gezahlten Brötchen wurden frisch zubereitet und die ganze Belegschaft gab sich redlich Mühe.



Das gesamte Gepäck kam an, Teneriffa Süd Empfang uns wie erwartet mit blauem Himmel, der Mietwagen hatte auf jeder Seite ausreichend markierte Schäden und das Hotel stellte sich als völlig überdimensioniert heraus: 3 Zimmer für 4 Personen mit insgesamt 10 Betten und 5 Toiletten dazu 3 große Zimmer und Balkone. Platzprobleme wird es nicht geben.
Nach etwas Suchen landen wir zum Abendessen dann doch in dem völlig leeren Restaurant gegenüber, in dem ein junger Alleinunterhalter die Chance nutzt, auf dem Klavier zu üben. Wir werden satt und die Musik war auch o.k.




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