Mittwoch, 27. März 2019

AaA - Abzocke am Alhambra und ab in die Berge

Der Tipp eines Hotelmitarbeiters, Punkt Mitternacht noch mal auf der offizielle Webseite nach Karten zu schauen, da dann die Stornierungen freigegeben werden half nichts. Also, früh Frühstück um 7 Uhr - eine britische Rentnertruppe hatte das Buffet schon belagert - dann als Frühsport den Weg hinauf zum Berg und gegen 8 Uhr wieder vor der Kasse. Alles ausverkauft!
Es ist unglaublich, aber wie ich später lernte werden Tickets seit 1.1.2018 NUR noch online verkauft! Klar, so kann man früher nach Hause gehen. Es gab jedenfalls mehrere frustrierte potentielle Besucher. 
Inzwischen waren auch die privaten Angebote, die die ansonsten 7 und 15 € teuren Tickets mit geführten Touren unterschiedlicher Art versilberten und auch gern mal ein paar Hundert Euro kosten, für die kommenden 3 Tage weg. Dann fand ich noch die „granadacard“, die immerhin auch 47 € kostet und dafür noch gut 10 weitere Highlights sowie Busfahrten einschließt und noch für den Abreisetag Plätze anbot, allerdings ohne Nasridenpaläste. Was soll’s ...
Ziemlich frustriert ging es dann auf einen kleinen Spaziergang von dem aus man zumindest einen Blick auf das so schwer zu errichtende Ziel hatte.



Es war noch früh, die Sierra Nevada ist nur eine halbe Stunde entfernt und so ging es auf zu einer kleinen Wanderung zu einer Hängebrücke / einem Wasserfall in der Nähe des kleinen Ortes Monachil. An besagter Brücke gehen die Wände steil hoch - ideal für verrückte Kletterer.
Die schneebedeckten Berge reizten und so beschloss ich soweit zu fahren, wie man mich lässt. Von dort aus sah man dann noch einige Ski- und Snowboard Fahrer die Hänge hinab rauschen.






Das Abendessen in der „La Cueva 1900“ (jeweils 4 ½ Sterne bei TripAdvisor und Google Maps) war dann ein totaler Reinfall. Das übelste Entrecôte meines Lebens mit schlechten Pommes und ohne den Hauch eines Salates. Das furztrockene Hähnchen war auch nicht besser :-(

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