Dienstag, 15. September 2020

A new star is born - und es ist ein lautes Baby

Heute war es soweit. Mein neues Rad sollte zusammengeschraubt werden. Und ich wollte dabei sein. Termin 9 Uhr. Ca. 300 km von zu Hause. 5 Uhr aufstehen. Was soll ich sagen? Punktlandung - um 9 Uhr bog ich in die kleine Straße zum / zur Velofaktum Shop/Werkstatt ein. Damit hatte wohl auch der Inhaber nicht gerechnet. Ein paar Minuten später gingen die Türen auf und ich sah die Einzelteile, die mal mein Rad werden sollen. Ein wenig Kleinkram vom alten Rad hatte ich ja auch noch dabei. Während er also den Rahmen nach und nach mit den Komponenten vervollständigte, wurde ich meine Fragen insbesondere zur Wartung nach und nach los. Nebenbei baute ich - nachdem der angebaute Gepäckträger ein Massnehmen erlaubte - den iRack Adapter an meine Gepäcktasche. Wir tauschten noch einige persönliche Erlebnisse aus - liegen jahrgangsmäßig ja auch nicht so weit auseinander.



Gegen 12:30 waren wir fertig und ich machte eine erste kurze Runde. Sitzposition perfekt, Bremsen akkurat. Und die schweineteure 14 Gang Rohloffachaltung - für die man allein im Baumarkt locker 3 oder mehr Räder bekommt - ist ziemlich laut. Ich hatte das schon gehört / gelesen. Und es stimmt. Insbesondere der 7. Gang - da sind wohl alle Wellen und Zahnräder in Betrieb. Es soll sich noch einspielen. Schauen wir mal. Ein lautes Baby halt.



Eigentlich wollte ich dann zum Bahnhof Stenn bei Zwickau und mein Auto am P+R abstellen. Als ich dem Ort näher komme, halte ich das für keine so gute Idee (es sieht hier nicht so vertrauenserweckend aus)  mehr und fahre doch lieber zum HBF. SIRI führt mich in die Irre, aber dafür glaube ich, einen guten Parkplatz knapp 1km entfernt zu haben. Der Zug 14:16 ist weg, ich habe also Zeit und komme 14:50 am HBF an, Zug soll 15:06 gehen - und die Maske(n) liegen im Auto. Dann noch mal zurück geradeso in einen Zug gesprungen - der Falsche! Ich komme glücklicherweise noch raus und der richtige geht dann doch erst 15:16 und es geht über Falkenstein nach Schöneck.



Die Muldequelle ist nur einen Kilometer entfernt - und ausgetrocknet. Immerhin ist es am kleinen See sehr gemütlich. Ich folge dem schnell recht steil werdenden Radweg. Mitten durch den Wald und vorbei an kleinen Seen und einem großen Stausee bei Muldenberg. Nach nur ca. 11 teils recht steilen Kilometern lande ich in Hammerbrücke. Hier sollte es eigentlich nur ein Radler sein. Es ist 17:30 und ich überlege, weitere gut 23 km nach Eibenstock zu fahren - dazwischen gibt es keine Unterkünfte.
Ich bin vernünftig, checke im „Berglandsstübel“ ein und schaue mir vor dem Abendessen noch einen Teil der Apple Keynote an ...








Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen