Freitag, 10. September 2021

Ab in den Norden

Noch 30 Tage Urlaub im September - da muss was passieren. Es wird mal wieder Zeit für einen Trip an die Ostsee - auch, um mit den Eltern noch mal Bekannte zu treffen, die man lange nicht gesehen hat. Und für alle Fälle residiert das Kajak auf dem Autodach. Statt Autobahn - B96. Gute Idee. Erster Stopp in Neubrandenburg. Die Stadt der 4 Tore. Hier bin ich Samstag Abend in 2007 fast verhungert - nichts außer Döner und Asia Imbiss. Damals sagte ich „Hier war ich über 20 Jahre nicht - es wird wohl wieder so lange dauern“. Nun, die Stadt hat sich rehabilitiert. Es gibt eine ganze Reihe netter Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel an der Stadtmauer.



Zweiter Stopp in Greifswald. Wir treffen ein Paar Anfang 80, Freunde meiner Mutter, die ich locker 35-40 Jahre nicht gesehen habe. Wie die Zeit vergeht.
Die Stadt selbst habe ich erst vor 3 Jahren besucht. Der Markt ist nett - gute Live Musik. Imagine auf dem Saxophone und eine interessante Adaption eines Klassikers auf einem weißen Flügel. Der Ryck - hier war ich damals paddeln - keine 200 Meter entfernt
Nächster Stopp: Stralsund. Wieder ein älteres Paar - da liegt das letzte Treffen aber nur recht kurz zurück und wir bleiben für Kaffee und Kuchen in der Wohnung.



Dann Ankunft im Pommernhotel in Barth. Nur wenige hundert Meter entfernt vom Flughafen und meiner alten „Karl-Liebknecht-Schule“, wo ich von der 6. bis zur 8. Klasse meine Zeit absaß. Das Hotel ist ok, liegt aber gut 3 km entfernt vom Hafen, wo wir zum Abendessen hin wollen. Gute Gelegenheit, die Stadt zu durchlaufen. Es kommen viele Erinnerungen auf. Den alten Speisesaal und meinen Optiker gibt es noch, meinen Plattenladen nicht mehr.
Unser Wunschrestaurant ist voll, aber wir werden nebenan fündig und laufen einen etwas anderen Weg zurück. Genug Eindrücke für einen Tag.

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