Ich brauchte locker 15 Minuten, bis ich mich entschloss, weiter zu fahren. Vorwärts immer! Und dann klappte das auch besser als gedacht. Nach den knapp 2 km Piste landet man dann schell auf einem Plateau mit mehreren, aber zumindest heute leeren Gebäuden. Ein kleiner Gipfel lud zum Füße-Vertreten ein, bevor es durch das ziemlich im Tal liegende Manteigas ging. Die Straße war zwar deutlich besser, wenn auch nicht breit, aber auch gut befahren. Ein paar Kilometer weiter östlich hatte ein Zeltplatz mit Strom, Wasser, Duschen und WC am Ende einer Skipiste dann doch noch offen. Ich zahlte unsere 12 € im Keller des Skiverleihs und hätte gleich noch ein paar Rossignol Ski mitnehmen können.
Offene Restaurants gab es eigentlich nur in Manteigas, 8 km entfernt. Zu weit, um zu laufen. Nach der Erfahrung von gestern gab es nur Tee und die Weinflasche wurde mitgenommen und nach einem nächtlichen Gang durch die Stadt getestet. Das kleine Gipfelkreuz erinnert an Bayern und die Idee, tolle Gegenden des Landes auf großen Plakaten zu präsentieren ist sicher nicht verkehrt.
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