Samstag, 18. Februar 2023

Jetzt wird es ernst - oder: ein unerwartetes Deja-Vu

Seit Jahren geistert die Idee eines Wohnmobils in meinem Kopf herum und seit dem Urlaub in Spanien / Portugal 2021 war die Art & Größe klar. Die kurzzeitige Hoffnung während des Caravan Salons 2022 - es könnte gleich eine elektrisch betriebenes werden - löste sich schnell in Luft auf. Eine sich förmlich zum Test anbiedernde Nachricht an das verantwortliche Produktmanagement bei der Firma Bürstner, die ja den Prototyp vorstellte, endete mit einem „setzen Sie sich am besten auf den Newsletter“.
Also doch etwas Altbackenes und noch im November waren wir zwei Mal im Pössl Center östlich von Berlin. Ein heißer Kandidat - der Summit 600 mit Automatik - war dann aber nach Rückkehr von La Palma verkauft. Mist.
Ein paar hundert Kilometer nördlich und südlich gab es aber noch welche und so machten wir einen Termin in Thum bei Chemnitz aus - immerhin rund 300 km entfernt. Die wollten wir nicht am gleichen Tag zurück fahren und auf der Suche nach einer lohnenswerten Übernachtung landeten wir in Leipzig.
Durch Zufall entdeckte ich, dass am gleichen Abend der Dirigent David Robertson im Gewandhaus spielte. Den hatten wir in der Oper Sydney gesehen und noch dazu mit einem Stück, das auch dieses Mal 
auf dem Plan stand.


Während der Mittagspause irgendwo in einem kleinen Städtchen in Sachsen buchten wir Tickets für das Konzert, direkt hinter dem Orchester. Perfekt für dieses Stück mit einer Menge Schlagwerk! Und beim Schlendern während der Pause kommen wir vorbei an der „Ahnengalerie“ der Chefdirigenten des Gewandhausorchesters und stolpern über einen meiner Lieblingsdirigenten: den nunmehr 95 jährigen Herbert Blomstedt, den wir erst im November in der Philharmonie mit Standing Ovations verabschiedet hatten.



Ebenso gut wie der Abend mit dem Gewandhausorchester war das spontan gebuchte und fussläufig erreichbare Hotelzimmer im „Royal International“ in dem wir dank Upgrade und Booking.com Gutschein eine Suite für 30 € bekamen.
Etwas mehr haben wir an dem Tag dann aber schon ausgegeben. Die Chefin im Autohaus ließ sich nicht auf Montag vertrösten, denn andere interessierten sich auch für das Fahrzeug und hatten gerade angerufen. Nach einer kurzen Inspektion gingen dann die 2000 € Anzahlung über die Theke.
Insofern hatten wir uns das Konzert dann wirklich verdient. Da steht er nun, unser neue Pössl Summit 600 mit Automatik. Und irgendwann müssen wir ihn dann auch abholen…


Bevor es dann am nächsten Morgen wieder heim ging, wollten wir eigentlich noch durch die Stadt wandern. Bei dem Regen wurde es dann aber nur eine sehr kurze Tour.


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