Samstag, 19. Juli 2025

Radeln nach Eltville und große Party

Die ganze Nacht blieben wir als einziges Auto vor dem Friedhof und wurden auch von keinem der Nachbarn gestört.
Aber morgens gegen 8:30 begann schon reger Betrieb und mehrere Autos platzierten sich ziemlich direkt neben unserem Wohnmobil. 
Heute sieht das Wetter besser aus und wir wollen gleich zum Zielplatz für die Nacht und dann dort stehen bleiben. Strategisch sinnvoll wäre die Schlossmauer, die dem Austragungsort der heutigen Feier sehr nahe ist. Dort ist aber alles voll und es wäre auch etwas eng, dort quer zur Fahrtrichtung zu parken. Wir nehmen die 2. Option und parken in der Uferstraße unweit des Rheins und packen die Räder aus. Es geht erst am Ufer entlang - hier hat wohl die Schufa ihren Sitz und dann auf einem schönen Radweg in die Weinberge. 


Gut, dass wir einen Powerknopf haben, denn auf den letzten Metern kommt man schon ins Schwitzen. Wir landen dann bei 267 m auf der Bubenhäuser Höhe.
Ein junges Paar, dass sich dort ausruht, empfiehlt uns, in einem Eisladen in Eltville zwei Sorten auszuprobieren: Roseneis und Riesling Eis.
Wir radeln vorsichtig den steilen Schotterhang hinunter, finden den Laden und legen noch eine Kugel Rotweineis drauf. Ja, lecker.


Wenig später sind wir wieder am Rheinufer, schauen nach einer Bratwurst noch kurz in die Kurfürstliche Burg und radeln dann zurück, leider müssen wir den Radweg an der gut befahrenen Straße nehmen - am Ufer sind Räder zunächst verboten.
Wir sind schnell am Schiersteiner Hafen, kommen am Yacht-Cafe, welches für morgen gebucht ist, vorbei und schieben die Räder über die coole Brücke, die wir tags zuvor von der anderen Seite des Hafens gesehen haben.


Wir entspannen noch eine halbe Stunde am Rhein, nehmen im WoMo eine Dusche und dann wandern wir frisch rund 2 km zum Pfortenhaus. Dort kommen pünktlich - und schon wieder durchgeschwitzt an. Die rund 25 Geburtstagsgäste gehören überwiegend zur Familie und reisten aus unterschiedlichen Ecken Deutschlands an. Aber es gibt auch noch Freunde von Studium und Arbeit - und einige kennen wir schon. Es werden viele schöne Unterhaltungen.

Der Chef de Cuisine, Enrico (ein cooler Typ), tischt sehr viele leckere Dinge auf - alle sind schon deutlich vor dem Hauptgang satt. Die nette Kellnerin wird nicht müde, den Sauvignon Blanc nachzuschenken und bei dem freundlichen Lächeln fällt es mir von Mal zu Mal schwerer, "Nein" zu sagen. Spätestens beim Wechsel zum Pinotage hätte ich das tun sollen und als dann noch eine Williams-Birne dazu kam, war der Kipp-Punkt erreicht. 
Dank Unterstützung und Taxi kam ich dann aber doch glücklich in meinem Bett an. Für irgendwelche Bilder hat es dann aber nicht mehr gereicht ...

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