Donnerstag, 2. Juli 2026

Tunnel & Fähre, Tunnel, Tunnel & Fähre und noch mal Tunnel & Tunnel

Tja, und am nächsten Tag schaut man aus dem Fenster und es regnet nur. Und das schon seit 5 Uhr und noch für den Rest des Tages. Wollen uns nicht beschweren, hatten ja 5 unerwartet schöne Tage. Und was kann man da machen? Fahren! Denn wir sind längst im Rückstand. Wir brechen auf Richtung Bergen, immer schön der E39 folgend. 
Gleich kommt der erste Tunnel unterm Wasser zur / unter die Insel Bru und dann geht es kurze Zeit später in Mortavika auf die Fähre. Wir kommen ungeplant an, sehen, es geht in 1 min los, fahren drauf und schon parken wir hinter einem Wagen mit AdBlue - wo ich eigentlich gern 10 l abzwacken würde, denn der nächste AddBlu Alarm dürfte bald kommen. Der andere, der Diebstahl-Alarm kommt jedenfalls wenige Minuten später, denn als ich nach Abziehen des Schlüssels aufs Oberdeck gehe hat das Schiff schon den ersten Kilometer zurück gelegt. Diese Effizienz ist angsteinflößend. Und genau so funktioniert das Andocken / Weiterfahren. Kein Stress, keine Probleme. 


Nicht viel später kommt der nächste Tunnel, der Karmøtunnelen. Wieder ziemlich lang und mit einer Besonderheit: einem Kreisverkehr unter der Erde! Unglaublich. Und was mache ich? Fahre gerade aus, obwohl ich hätte abbiegen sollen. Egal, dann gibt es einen weiteren Umweg auf dem Weg zum Stopp in Hausgesund.


Der kleine Spaziergang zum Mittag - der Regen wurde gerade etwas weniger - führt am rosafarbenen Rathaus vorbei und in der Fussgängerzone wir kehren kurz auf eine Sushiplatte im Bento-Sushi ein. Auf dem Rückweg grüßen wir noch kurz Marylin bevor es zu zwei von Gemini ausgesuchten Sehenswürdigkeiten gehen soll. 



Den Kvalsvik Skulpturenpark versuchen wir zu erreichen, eine Parkmöglichkeit gibt es aber nur knapp 2 km vorher.  Die Wanderung im Regen lassen wir deshalb ausfallen. Wir halten stattdessen am nationalen Monument zu Ehren von Norwegens erstem König Harald Schönhaar (Haarfacre) - und ich freue mich, dass es mit dem Espresso-Machen langsam ohne Dreck klappt. Alles eine Frage der Technik...


Es geht wieder weiter, ich missverstehe das Navi - und wir sind auf der nächsten Fähre bei Sandvikvág. Die erreichen wir nur eine (!) Minute bevor sie ablegt, wir sparen 20 km Fahrt und zahlen 15 € fürs Übersetzen. Und natürlich kommt wieder der Diebstahlalarm und weiter geht es auf der E39.


Auch morgen soll es wieder regnen. Dafür habe ich als Alternative Konzertkarten für 2 kurze Konzerte an einem besondern Ort gebucht. Unweit davon gibt es auch einen als Zeltplatz ausgewiesenen WoMo Stellplatz, von denen es hier so gut wie keine gibt. Wir verfahren uns noch ein paar Mal - landen dann aber dort und planen dort sogar 2 Nächte ein.

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