Sonntag, 22. März 2020

Experiment E-Bike

Trotz durchaus vorhandener Vorteile mag ich keine:
  • E-Bikes: die sind schwer und klobig und wenn die Batterie alle ist, steht man blöd da. Außerdem passt ein weiteres ausgewachsenes Rad nicht in meinen Keller.
  • Falträder: man sitzt wie ein Affe auf dem Schleifstein, die Räder sind zu klein, das Falten erinnert meist an Origami. 
  • Scheibenbremsen: die sind technisch zwar super, aber als Tollpatsch hätte ich immer Angst, dass ich mir beim Umfallen oder ähnlichem die Scheiben verbiege und nicht mehr weiter komme. 
Und jetzt hole ich mir ein Falt-E-Bike mit Scheibenbremsen, das signifikant mehr kostet, als mein vollgetanktes(!) Auto heute noch wert sein dürfte. Manchmal macht es halt die Kombination.



Das Teil (ein Vorgängermodell) habe ich erstmalig im letzten Sommer bei einem Studienfreund gesehen. Es hat mich schon beeindruckt und ich habe viel darüber gelesen. Die Idee war: morgens mit Hilfsantrieb unverschwitzt im Büro ankommen und abends ohne Motor heim. Außerdem passt es in den Kofferraum, wenn es mal irgendwo hingeht. Ja, und die Scheibenbremsen sind gekapselt. So wie die ganze Kette und sämtliche Mechanik. Nebenbei sind 17 kg noch akzeptabel.




Nun ja, nach den ersten 100 km kann ich sagen: das Teil ist schon geil. Die (Falt-) Mechanik ist super einfach und überaus solide. Auch das Fahrgefühl hat nichts von einem kleinen, klapprigen Rad. Perfekt ist es dennoch nicht. Mal sehen, wie die Erfahrungen bei der Fahrt ins Büro aussehen werden. Derzeit ist das eher schlecht. Dank Corona bin ich im HomeOffice und wenn ich dann doch mal ins Labor muss, nervt der 4kg schwere Laptop auf dem Rad doch erheblich. Mal sehen, wie ich mit dem Experiment weiter mache…
... mit einem ausgiebigen Testreport.







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